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Beobachtungen mit der Wildkamera – Am Biberbau

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An einer beliebten Eisvogel-Location befindet sich ein vermeintlich verlassener Biberbau. Ob das allerdings so stimmt, sollte sich noch zeigen.

Bisher gab es an dieser Stelle unseren Eisvogel und andere gefiederte Freunde zu beobachten. Auf einer unserer Fotosessions bauten wir das Tarnzelt gleich neben einer Anhäufung von Holzstöcken auf. Wir gingen davon aus, dass es sich um einen verlassenen Biberbau handelte, allerdings waren aus dieser Richtung knurrende Geräusche zu hören.

Nach genauerer Untersuchung entdeckten wir ein Loch an der Oberfläche, was für einen Biberbau ungewöhnlich ist, denn der Eingang liegt normalerweise unter Wasser. Daher war meine Vermutung, dass die Decke der Höhle eingebrochen ist.

Loch im Biberbau

Unsere Neugier war nun groß und so baute ich bei einem nächsten Termin meine Wildkamera an einer passenden Stelle auf. Um bewegte Bilder zu bekommen aktivierte ich den Videomodus und nach einer Woche wurden die Aufnahmen ausgewertet.

Wildkamera am Biberbau

Es gab nicht viele Aktivitäten zu sehen, aber trotzdem war es interessant. Die meisten Aktionen waren in der Nacht zu beobachten und tatsächlich sah man auch ein Biber. Da er aber nur in einer Nacht dort auftauchte, ist davon auszugehen, dass er den Bau nur kurz besucht hat und sich sein Hauptbau an einer anderen Stelle befindet.

Eine Wildkamera ist für derartige Aufnahmen sehr gut geeignet. Ich habe sie schon öfter, mit interessanten Ergebnissen, für Wildbeobachtungen benutzt. Aber das ist eine andere Geschichte.

Ich freue mich über Kommentare.
Erich Obster

 

Autor: Erich Obster

Als Jugendlicher hat Erich Obster in den 70er Jahren mit dem Fotografieren begonnen. Von Anfang an war die Naturfotografie sein Lieblingsgebiet. Dabei entstehen dokumentarische Serien in denen er aber auch bemüht ist künstlerische Akzente zu setzen.

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